Jerusalem

Berichte und Analysen über Jerusalem




Jerusalem von Gold – und der Menschenrechte (von Gush Shalom)

Israel: Die Realität eines "offenen" Jerusalem

Israel annektiert Ost-Jerusalem, sagt die EU

Willkommen im geteilten Jerusalem

Die Mauer am Ende der Geschichte

Die Zeit für eine Zwei-Staaten-Lösung läuft davon

Frieden ohne Gerechtigkeit (von Robert Fisk -Independent)

Das Ende eines lebensfähigen Staates

 


"Jerusalem Fakten"

Die heilige Stadt Jerusalem war und ist ein Ziel der israelischen Regierungen. Der Siedlungsbau in und um Jerusalem ist besonders gefördert und genau geplant. Die israelischen Siedler werden mit allen Mitteln unterstützt, um die Palästinenser aus der Stadt zu vertreiben und zu entwurzeln.
Die Stadt hatte immer ein Sonderstatus in der Weltgemeinschaft, weil Jerusalem als Heiligtum für die drei Weltreligionen gilt und nicht nur für das Judentum, wie manche Juden behaupten.
Ostjerusalem ist das Gebiet, wo nur Palästinenser gelebt haben. Aber die Lage hat sich durch die israelische Siedlungspolitik so geändert, dass Ostjerusalem ein Ziel der israelischen Siedlungen geworden ist. Diese Siedlungspolitik, die in der ganzen Welt kritisiert wird.
Die  Enteignung des palästinensischen Eigentums mit allen Mitteln durch die israelische Besatzungsmacht und der Siedlungsbau in den palästinensischen Gebieten sind mit dem Frieden nicht vereinbar.
Die christian peacemaker teams, Chicago- in USA berichtete: Zwischen 1967 und 1991 wurden 40 000 Wohneinheiten für Israelische Juden und nur 555 für Palästinenser in Jerusalem gebaut. [Statistics on Israeli Housing Demolition and Planning Policy in East Jerusalem," Palestinian Human Rights Information Center,1994.] Ungefähr 50 palästinensische Häuser werden jedes Jahr in Jerusalem zerstört. (Ibid.] Palästinenser dürfen ihre Häuser nicht höher als zwei Stockwerke bauen. Israelische Gebäude sind zum Teil 8 Stockwerke hoch. Die 155 000 Palästinenser, die im Osten Jerusalems wohnen, dürfen nur 14 % der Fläche bebauen. (Ibid.]  Keine dieser Einschränkungen  trifft auf Israelische Juden zu. 1967 lebten keine Israelischen Siedler in Ost-Jerusalem. 1979 waren es 50 000. 1993, 160 000 [Jerusalem: Reclaiming a Divided City, p. 6.] Diese Siedler zahlen die ersten fünf Jahre, die sie in Jerusalem leben, keine Steuern, und danach eine reduzierte Steuer. [Nathan Krystall, pp. 36-7.]
In Ost-Jerusalem bezahlen Palästinenser 26% der öffentlichen Ausgaben, aber erhalten nur 5 % der Leistungen (Service, Müll, Wasser, Strassenreinigung usw.). [Nathan Krystall, Urgent Issues of Palestinian Residency in Jerusalem, 2nd rev. ed. (Jerusalem: Alternative Information Center, June 1994), p.36.]

Wir haben NIE über Jerusalem gesprochen. Wir haben einfach einen »fait accompli« gemacht (Fakten geschaffen!!!!) Prime Minister Yitzhak Rabin [Davar, Oct. 19, 1990.]  

Die aktuelle Siedlungskarte vom PEACE NOW  November 2000

weiter

Zurück zur Startseite